Flip-Dot Anzeige Lawo

Frontanzeige mit 126×16 achteckigen, gelben Flip-Dots, jeweils einzeln durch eigene, grüne LED beleuchtet. Stammt aus einem Reisebus und wurde dort hinter der Windschutzscheibe zur Anzeige des Fahrtziels verwendet.

Software

Ansteuerung von Original-Steuerrechner nach Einschalten (Boot-Sequenz): alle an - alle aus mit Anzeige Softwareversion - zuletzt gesetzte Anzeige

Ansteuerung von Original-Steuerrechner mittels Test-Taster: zuletzt gesetzte Anzeige - alle an - alle aus - Schachbrett 1 - Schachbrett 2

Git-Repo für eigene Ansteuerung: https://github.com/section77/flipdot-lawo

Hardware

Versorgungsspannung: 24V

Treiberspannung Spulen: 20V

Logikspannung Ansteuerung: 5V

Vorhandene Teile:

  • Gehäuse ohne Frontglas (Danke, DHL…)
  • 4x 28×16 Matrix, jeweils mit Spaltentreiber-Platine
  • 1x 14×16 Matrix mit Spaltentreiber-Platine
  • Zeilentreiber-Platine
  • LED-Treiber-Platine für Beleuchtung
  • Steuerrechner-Platine mit PCMCIA-Platine

TODO:

  • Netzteil besorgen, dass Treiber und Beleuchtung versorgen kann (24V DC, 10A)
  • Netzteil vernünftig anschließen (ausreichende Kabelquerschnitte)
  • Beleuchtung ein/aus über Relais
  • ESP32 mit eigener Platine ins Gehäuse montieren (evtl. mit Spannungsversorgung über 24V Input)
  • Plexiglasscheibe als Frontscheibenersatz einbauen

LED-Treiber

Feinsicherung: T3.15AH250V

ca. 1,8A Stomaufnahme bei voller Helligkeit für gesamte Anzeige.

Zeilentreiber

Diverses:

  • In/Out sind 50 Pins
  • Decoding von Zeilenadresse
  • Zusätzlich 24V in für LED-Beleuchtung

Spaltentreiber

Diverses:

  • Feinsicherung: T8AL250V
  • Stromaufnahme worst case über 5A bei <2ms Pause zwischen den Dots
  • Input sind 34 Pins von Steuerplatine
  • Output sind 50 Pins für Treiberboards Module
  • Decoding von Spaltenadresse

Pinbelegung Input

Eckdaten:

  • Spalten- und Zeilenadresse binär codiert
  • Vorbereitung SET/RESET durch HIGH/LOW an DATA (100µs Abstand zu Flip-Puls)
  • Modulauswahl durch HIGH-Puls an entsprechendem Pin (6-8 unbelegt, Module von rechts nach links nummeriert)
  • Flip durch HIGH-Puls (75µs) direkt innerhalb Modulauswahl an SET/RESET ENABLE

Pegel bei Boot-Sequenz:

Pin Belegung
1 GND
2 GND
3 GND
4 GND
5 GND VPP?
6 GND VPP?
7 SPALTE 1
8 DATA
9 SPALTE 2
10 SET ENABLE
11 SPALTE 3
12 RESET ENABLE
13 SPALTE 4
14 MODUL 8 (unbenutzt - LOW)
15 SPALTE 5
16 MODUL 7 (unbenutzt - LOW)
17 ZEILE 1
18 MODUL 6 (unbenutzt - LOW)
19 ZEILE 2
20 MODUL 5
21 ZEILE 3
22 MODUL 4
23 ZEILE 4
24 MODUL 3
25 ??? (unbenutzt - LOW)
26 MODUL 2
27 ??? (unbenutzt - HIGH)
28 MODUL 1
29 VPP (24V)?
30 VPP (24V)?
31 GND
32 GND
33 GND
34 GND

Steuerrechner

Diverses:

  • Feinsicherung: T630mAL250V
  • IC17: Mikroprozessor
  • IC16: FPGA (5V)
  • IC14: 128Kx8bit CMOS SRAM (5V)
  • IC33: Sockel mit VCC (P5) und GND (P6)
  • Jumper-Pins für GND und VCC
  • VCC ist 5V (SRAM hat Sollwert 4,5-5,5V und hängt direkt an VCC)
  • Output ST3 mit 34 Pins
  • Spannungswandlung durch LM317T (IC3)