Auch hier wird mit STL-Dateien gearbeitet. Wie diese ertellt werden können oder wo man fertige Modelle herbekommt wird in den Filament-Druck-Seiten beschrieben.
Es wird entweder die Software Chitubox Basic oder der Lychee Slicer (noch nicht getestet) benötigt. Wir haben bisher nur Erfahrungen mit dem Chitubox Basic Slicer gemacht. (Chitubox Basic stürzte in einer Instanz immer beim laden des STLs mit einem Segfault ab, unklar ob das ein allgemeines Problem unter Linux ist, unter Windows tuts)
Download hier: https://www.chitubox.com/en/download/chitubox-free
Resin | Farbe | Schicht-Belichtungszeit | erste Schicht |
---|---|---|---|
eSun Hard Tough | weiß | 11s (vermutlich 8-10s optimal) | 70s |
Anycubic Basic | grau | 12s | 60s |
? | transparent | todo | todo |
? | grün | todo | todo |
Um die Einstellungen für ein neues Resin zu finden, hilft es folgendes Modell zu drucken und dann den Druck auszuwerten: https://ameralabs.com/blog/town-calibration-part/
Das Resin XP2 Validation Matrix ist auch ein guter Start um das Resin zu kalibrieren. Es ist vor allem auch dünn und hilft Details zu verbessern.
Cones of Calibration helfen bei der Einstellung des Supports.
Kubes of Calibration helfen bei der Maßhaltigkeit des Objekts zu verbessern.
Eine gute Anlaufstelle für Preset-Werte ist die folgende Liste: https://docs.google.com/spreadsheets/d/1mRHBH867ZwPIUViQNUXbBzr-ESlIxTsV
Das Video von den Herstellern der Cones of Calibration ist sehenswert.
Jetzt geht es mit dem "Hardware-Teil" los. Hierzu sei gesagt, dass Resins Allergien und Hautreizungen auslösen können und deshalb immer mit Handschuhen gearbeitet werden sollte. Außerdem ist Isoprop auch nicht gut für die Haut und sollte auch nicht eingeatmet werden. Isoprop ist extrem enzündlich (auch der Dampf) weshalb mit offenem Fenster gearbeitet werden sollte.
Anders als beim Filament-Druck ist die Nachbearbeitung beim SLA-Druck nicht optional. Wenn das Objekt aus dem Drucker kommt ist es überzogen mit Resin welches nicht ausgehärtet ist und das ausgehärtete Resin ist sehr brüchig und wird erst nach entsprechender Nachbelichtung stabiler.